Kamera-Umbau
1) Der Infrarot-Sperrfilter
Jede Digital-Kamera hat intern einen so genannten Sperrfilter eingebaut. Die Aufgabe dieses Filters ist es, unerwünschte UV- aber auch IR-Wellenlängen zu sperren, da diese normalerweise die Abbildungsleistung der Kamera stören. So, und nun kommen die IR-Fotografen und pflanzen vorne einen Transmissionsfilter drauf, der nur noch IR durchlässt, welches später im Strahlengang aber mittels des Sperrfilters wieder gesperrt wird.
• Das kann man so machen
• Muss man aber nicht
Prinzipiell funktioniert das, aber es führt zu sehr langen Belichtungszeiten von mehreren Sekunden. Links sieht man einen „Schnappschuss“ von knapp 1 Sek. (und nur Kenner der Szene können erahnen, dass hier der weltweit süßeste Cairne-Terrier und die ausgeflippteste Rauhaardackeldame aller Zeiten auf einem Bild vereint sind – die Frau ist aber auch nicht schlecht *g*). Auch führen lange Belichtungszeiten zu einem erhöhten Rauschen im Bild. So kann man zwar anfangen mit der IR-Fotografie, aber die optimale Lösung ist es nicht.
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